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Netzkommunikation - Chancen für Frauen und Mädchen?

Does Online Communication Empower Women and Girls?

 

Ein Interview mit Dr. Nicola Döring von Cornelia Benninghoven in der

Zeitschrift Betrifft Mädchen (Heft 15, 2000: "Mädchen und neue Medien")


Nicola Döring ist Psychologin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg. Arbeitsschwerpunkte: Lernen und Lehren mit neuen Medien, Evaluationsforschung und Sozialpsychologie der computervermittelten Kommunikation.


Frau Dr. Döring, Sie beschäftigen sich als Psychologin und Wissenschaftlerin mit geschlechterpolitischen Fragestellungen der Netzkommunikation. Was heißt das konkret? Woran arbeiten Sie?

In meinem Arbeitsbereich geht es um ganz unterschiedliche Aspekte der Netznutzung und computervermittelten zwischenmenschlichen Kommunikation. Das reicht vom Lernen in virtuellen Seminaren über Online-Liebe und Cybersex bis zur Darstellung beruflicher Identitäten auf persönlichen Homepages. Bei all diesen Themen lässt sich unter anderem auch fragen: Verhalten sich Männer und Frauen hier im wesentlichen gleich? Oder gibt es systematische Geschlechtsunterschiede? Wenn ja, wie sehen die im einzelnen aus? Was bedeuten sie? Welche Konsequenzen haben sie - im Netz und außerhalb? Diese Fragen sind deshalb so wichtig - und eben auch politisch - weil computervermittelte Kommunikation in allen gesellschaftlichen Bereichen an Bedeutung gewinnt und Mädchen und Frauen hier nicht ausgeschlossen oder benachteiligt sein sollten.


Warum sind so schlichte Fragen wie die, ob das Netz ein Männermedium oder etwa gar ein Frauenmedium sei, so schwer zu beantworten?

Weil es "das Netz" im Grunde gar nicht gibt. Das Internet ist ja nur ein Computernetzwerk unter vielen. Es gibt ja noch firmeninterne Netzwerke, ehrenamtlich betriebene Mailboxnetze mit politischer Orientierung oder die großen kommerziellen Online-Dienste wie AOL oder T-Online mit ihren je eigenen Nutzergruppen und Nutzungskulturen. Und selbst innerhalb des Internet gibt es so unterschiedliche Dienste, Foren und Beiträge, so vielfältige Nutzungsweisen, dass Pauschalaussagen einfach nicht sinnvoll sind.


Trotzdem wird das Netz oft pauschal als Männermedium dargestellt...

Kein Wunder: Komplizierte Computertechnik, mit der insbesondere Freaks und Hacker sich auskennen, ursprünglich zu militärischen Zwecken entwickelt und heute primär zur Verbreitung von Pornografie genutzt - was könnte Frauen ferner liegen? Aber diese, in den eher männlich dominierten Massenmedien ebenso wie in feministischen Beiträgen immer wieder zu findende Charakterisierung der Netzwelt ist verkürzt und irreführend. Dass Pornografie das "Thema Nummer 1" im Netz sei, ist beispielsweise ein Mythos: Studien zeigen, dass weder bei den Web-Angeboten noch bei den Web-Abrufen Pornografie oder Sex an oberster Stelle stehen. Sicher gibt es die traditionelle männerorientierte heterosexuelle Pornografie im Netz (wie auch im sonstigen Leben). Aber das ist eben nicht alles: In keinem anderen Medium existieren so viele sexualbezogene Informations-, Unterhaltungs- und Kontakt-Angebote von und für Frauen und Mädchen wie im Internet - und die meisten davon sind kostenlos. Das reicht von Informationen zu Sex in der Schwangerschaft über Foto-Galerien mit hübschen nackten Männern bis zu lesbischen Chat-Rooms, in denen es gern auch über das Flirten hinausgeht. Insbesondere frauenorientierte sexuelle Unterhaltungsangebote, die sich aufgrund der eher zurückhaltenden Nachfrage (sowie der Ablehnung durch viele Männer) kommerziell kaum lohnen und deswegen im "realen Leben" rar sind, haben im Netz ihren festen Platz - nicht gerade typisch für ein angebliches Männermedium. Und für andere Themen als Sex lässt sich das nun ebenso durchspielen...


Sie kritisieren eine technikdeterministische Sichtweise auf Computernetzwerke. Was meinen Sie damit?

Um geschlechtsspezifische Vor- und Nachteile zu beurteilen, müssen wir jeweils auf die konkreten Aneignungsformen der Beteiligten in einzelnen Computernetzwerken und Foren eingehen. Es ist ein typischer Fehler, hier technikdeterministisch zu denken. So wird oft behauptet, Netzkommunikation sei per se anonym. Das stimmt aber nicht. Wir können im Netz anonym oder pseudonym agieren, wenn wir das wollen (z.B. einen Spitznamen verwenden statt unseres wirklichen Namens). Wir können aber auch identifizierbar sein und dabei sogar mehr von uns preisgeben als in üblichen Alltagsbegegnungen (z.B. mittels einer umfangreichen persönlichen Homepage).


Was bedeutet Anonymisierbarkeit im Netz für die Geschlechterverhältnisse? Schadet oder nutzt sie Frauen?

Gemäß dem Vorurteil, dass das Netz eine Männerdomäne ist, wird Anonymisierbarkeit oft pauschal als Gefahr für Frauen interpretiert: Frauen seien im Netz der Online-Belästigung oder gar der virtuellen Vergewaltigung durch anonyme Täter hilflos ausgeliefert. Sicher ist bedrohliches oder unerwünscht sexualisiertes Verhalten von Männern gegenüber Frauen im Netz ein Problem, allerdings lässt es sich hier im Gegensatz zum sonstigen Leben viel effektiver bekämpfen und verhindern: Unangenehme Bemerkungen und Blicke, unerwünschte Berührungen sowie die Angst vor Übergriffen schränken den Aktionsradius von Frauen außerhalb des Netzes stark ein. Im Netz dagegen können wir per Tastendruck dafür sorgen, dass die Chat- oder Email-Äußerungen einer missliebigen Person überhaupt nicht mehr auf unserem Monitor angezeigt werden, so dass wir nachhaltig unsere Ruhe haben, ohne selbst einen Millimeter zurückweichen zu müssen. Ein textbasierter digitaler Austausch bedroht Frauen nicht durch Anonymität, sondern befreit sie zunächst einmal von der allgegenwärtigen Kontrolle durch den männlichen Blick, schließt während der virtuellen Interaktion körperliche Risiken aus und stellt buchstäblich ein Kräftegleichgewicht her.


Aber ist sexuelle Belästigung im Netz nicht ein großes Problem?

Das Thema Online-Belästigung hat sehr viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erregt, wobei sich auch auffallend viele Männer empört zeigen, dass Frauen per Chat oder Email mit obszönen Bemerkungen attackiert werden. Teilweise mag es sich dabei um eine begrüßenswerte Sensibilisierung im Hinblick auf Einvernehmlichkeit handeln. Aber ich sehe hier auch eine sehr bedenkliche Tendenz, von handfester Bedrohung und Dominanz, die in vielen Alltagskontexten vorherrscht, abzulenken, indem man nun die Gefahren "der Virtualität" hochstilisiert. Zu jeder Tages- und Nachtzeit jeden beliebigen sozialen Treffpunkt ohne jedes körperliche Risiko allein aufsuchen und sich dort frei bewegen zu können, das ist für Mädchen und Frauen im Netz selbstverständlich – wo sonst ist das der Fall?

Aufgrund der physischen Distanz sowie der Möglichkeit, sich von unerwünschten Online-Kontakten abzuschirmen oder diese auch zu verfolgen, ist das Problem der Gewalt netzintern wohl weder in qualitativer noch in quantitativer Hinsicht größer als im sonstigen Leben - ganz im Gegenteil. Zudem ist zu betonen, dass sich international diverse Netzforen auf die schwierige und notwendige Auseinandersetzung mit Gewalt- und Missbrauchserfahrungen spezialisiert haben und von Betroffenen im Schutze der Anonymität als erste Anlaufstellen genutzt werden. "Ich habe noch nie mit jemandem darüber gesprochen und bin so froh, dieses Online-Forum gefunden zu haben", ist eine typische Äußerung.


Also Sie sehen das Netz ein emanzipatorisches Medium für Frauen?

Frauen nutzen in unterschiedlichen Kontexten (z.B. sexuelle Kontaktsuche oder Selbsthilfe) die technischen Merkmale (z.B. Anonymisierbarkeit) bewusst in einer Weise, die ihre Handlungsspielräume im Netz - und in der Folge dann nicht selten auch außerhalb des Netzes - erweitert. Deswegen ist Netzkommunikation aber nicht generell als emanzipatorisch zu loben - das wäre wiederum technikdeterministisch argumentiert. Denn dieselben technischen Merkmale, die sozial konstruktiv genutzt werden können, lassen sich leider auch zu antisozialen Zwecken ausnutzen, etwa zur effektiveren Organisation von Frauenhandel.

Hilfreicher als der pauschale Hinweis auf die "Gefahren des Netzes" ist gerade im Zusammenhang mit netzgestützter Kriminalität die Auseinandersetzung mit den strukturellen Ursachen (z.B. globale Wirtschaftsstrukturen) der jeweiligen, mehr oder minder geschlechtsspezifischen Ausbeutung. Sind die direkten Chancen und Risiken der Vernetzung für die aktiven Nutzerinnen schon nicht pauschal zu bewerten, so ist der Fall hinsichtlich der indirekten Effekte, von denen auch die Nicht-Nutzerinnen betroffen sind, noch viel schwieriger gelagert.


Und was bedeutet das konkret - zum Beispiel auf die Lebenswelten von Frauen und Männern bezogen?

Nur etwa 2% der Weltbevölkerung sind heute am Netz, und doch bleibt kaum jemand von den durch die Vernetzung beschleunigten Globalisierungsprozessen verschont. Wenn wir etwa aus feministischer Sicht in Deutschland billige Computerausrüstung für Mädchen fordern, damit diese frühzeitig mit der Technik vertraut werden, müssen wir uns im Grunde auch fragen, wo und von wem die Billigware produziert wird. Die Verlagerung der Hard- und Software-Produktion in Länder der sogenannten Dritten Welt bringt es beispielsweise mit sich, dass Frauen und Mädchen dort unter sehr schlechten Bedingungen und gesundheitlichen Risiken arbeiten müssen. Andererseits profitieren Qualifikationskampagnen und frauenpolitische Initiativen weltweit von der Netzinfrastruktur. Ich kann wieder nur betonen, wie fragwürdig hier Pauschalbewertungen sind. Aber natürlich sollten wir vor der Komplexität auch nicht kapitulieren. Gangbar ist der Weg, sich in geschlechterpolitischen Analyen auf konkrete Nutzungskontexte zu konzentrieren und dort auch mit Verbesserungsmaßnahmen einzugreifen.


Wo sehen Sie Ansatzpunkte für eine geschlechtergerechte Partizipation an Computernetzwerken? Und wo Widerstände oder Hindernisse?

In vielen Ländern fehlt es Frauen (und Männern) ganz schlicht an Telefonanschlüssen und Computern, da ist Überlebenskampf angesagt und nicht computervermittelte Kommunikation. Diese globalen Nutzungshürden liegen natürlich auf einer ganz anderen Ebene als etwa die Frage, warum in Deutschland zwar mehr Mädchen als Jungen Abitur machen und dabei im Mittel auch besser abschneiden, gleichzeitig aber der Anteil der Informatikstudentinnen seit den 80er Jahren sinkt. Ein großes Hindernis sehe ich hier in der Tat darin, dass die Online-Welt so stark als Männerdomäne interpretiert wird, dass Negativerscheinungen das Bild prägen und viele ermutigende und konstruktive Aktivitäten von Frauen und Mädchen unsichtbar bleiben.

Leider hat ja auch der feministische Diskurs teilweise dazu beigetragen, Computertechnik als Männerwelt zu konstruieren. So wird oft postuliert, dass Frauen sich der Technik nüchtern und pragmatisch nähern, während Männer fasziniert, selbstdarstellerisch und kritiklos mit Technik umgehen. Die "kritische Distanz der Frau gegenüber der Technik" zu loben, ist aber problematisch. Denn alle Nutzerinnen aufgrund ihres Frauseins zur kritischen Distanz zu beauftragen, bedeutet nicht zuletzt, sie als Frauen auf die Rolle der ewig Anderen im Technik-Diskurs festzulegen und ihnen die Lust zu vergönnen, individuell errungene Vorteile der Vernetzung auch einmal exzessiv (und womöglich ganz unvernünftig) auszukosten. Eine positive Einstellung zum Netz zu haben und dessen Vorzüge zu propagieren, gilt in manchen feministischen Kreisen noch heute als suspekt, weil die Technik als etwas Fremdes, Desktruktives und Männliches angesehen wird.


Doch es gibt ja auch den sogenannten Cyberfeminismus...

Ja, der Mitte der 90er Jahre entwickelte Cyberfeminismus lehnt diese Polarisierung ab und begreift moderne Kommunikations- und Informationstechnologien als frauenvertraute Kontexte. Computernetzwerke verbinden schließlich nicht nur Maschinen, sondern dienen vor allem auch der sozialen Vernetzung und zwischenmenschlichen Kommunikation - Domänen, auf die Frauen sich traditionell spezialisiert haben. Und tatsächlich zeigen viele Frauen und Mädchen, nachdem sie sich erst einmal in die angebliche Männerdomäne vorgewagt haben, große Begeisterung, die sich manchmal sogar bis zur legendären "Online-Sucht" steigert. Cyberfeministinnen wollen das Medium nicht aus einer unbeteiligten (und eben partiell auch unkundigen) Außenperspektive kritisieren, sondern aus der Sicht der aktiv Beteiligten und Zugehörigen. Wie sich Frauen „als Frauen“ in die „männliche“ Online-Welt einfinden könnten, das ist für die Cyberfeministin kein Thema - sie ist schon im Medium zu Hause und kann - gerade auch durch ihr schillerndes und schwer greifbares, mal politisch, künstlerisch oder wissenschaftlich akzentuiertes Selbstverständnis - als Identifikationsfigur dienen.


Heute steht aber auf der politischen Agenda der Frauen- und Mädchenförderung das Stichwort Technikkompetenz ganz oben - von der Berufswahlorientierung bis hin zur Qualifikation von Berufsrückkehrerinnen!

Oh je, so gefragt hört sich das Ganze ja sehr nach langweiliger Pflichtübung und Stress an! So nach dem Motto: Jetzt muss ich also auch noch Computer lernen, um mithalten zu können. Viel einladender ist es doch, an die bereits vorhandenen Interessen anzuknüpfen und deutlich zu machen, dass und wie in absolut jedem Bereich durch intelligente Netznutzung ganz praktische Vorteile gezogen werden können - sei es durch den Zugang zu einschlägigen Informationen, die Nutzung spezieller Werkzeuge oder den Kontakt zu gleichgesinnten Personen.


Klingt gut - und bedeutet was für die, die mit Frauen und Mädchen am Computer arbeiten?

Ideal wären Netzeinführungen, die individualisiert an den Themen ansetzen, die die Einzelnen gerade besonders interessieren, seien es nun Soap Operas, vegetarische Kochrezepte oder Inline Skating. Wer erst einmal erlebt hat, dass die Technik kein Selbstzweck ist, sondern sehr hilfreich sein kann, um die ureigenen Interessen zu verfolgen, wird automatisch neugierig werden, mehr ausprobieren wollen und somit die eigenen Fähigkeiten im Umgang mit dem Medium erweitern. Aber dazu muss man Zeit und Geld investieren können, denn ohne geduldiges Ausprobieren und adäquate Ausstattung klappt vieles einfach nicht. Es ist einerseits eine Einstellungsfrage, ob Frauen sich den Luxus gönnen, hier etwas verschwenderisch mit Zeit und Geld umzugehen. Anderseits ist es natürlich auch eine strukturelle Frage, ob Frauen sich diesen Luxus leisten können. Kostengünstige Netzzugänge, Netzeinführungen an allgemeinbildenden Schulen sowie eine gerechte Aufteilung der Haus- und Erziehungsarbeit sind zu fordern, damit geschlechtsspezifischer sozialer Benachteiligung hier entgegen gewirkt wird.


Wie steht es mit der Macht (in den virtuellen Welten)? Anders gefragt: Müssen Frauen programmieren können, um “das Netz” zu verändern? ...und müssen Mädchen Informatikerinnen werden, wenn sie Chancen in den Berufswelten von morgen haben wollen?

Der Anteil von Frauen im Netz wird sich in den Hochtechnologie-Nationen in absehbarer Zeit dem Männeranteil angleichen. Berufsbilder werden sich ändern, weil Computer- und Netzaktivitäten zum Bestandteil herkömmlicher Arbeitsabläufe werden. Damit wird eine unglaubliche Abhängigkeit von der Technik geschaffen. Wir merken es schon heute: Ein paar Stunden Netzausfall werden – auch von mir – nicht selten als mittlere Katastrophe erlebt. Die Verfügungsgewalt über Netztechnologie, die Kompetenz zur Fehlerbeseitigung oder die Mitarbeit an technischen Neu- und Weiterentwicklungen werden somit zu ganz entscheidenden Machtressourcen. Dabei ist technische Expertise notwendig, die über die reine Nutzungsperspektive - aus der die Technik weitgehend als Black Box behandelt wird - weit hinausgeht. Hier gibt es tatsächlich noch eine deutliche Kluft zwischen den Geschlechtern, der auch mit institutionellen Maßnahmen (z.B. Veränderungen in den Curricula von Informatikstudiengängen, reguläre Computer- und Internet-Einführungen nur für Mädchen und Frauen usw.) entgegen gewirkt werden muss.

Andererseits sind wir aber nicht nur von der Technik, sondern auch von den Nutzungskonzepten abhängig: Die teuerste Technik nutzt im Bildungsbereich nichts, wenn uns die didaktischen Konzepte für die Durchführung virtueller Lehrveranstaltungen fehlen. Wenn wir feststellen, dass Kommunikationstechnologie an Bedeutung gewinnen, dann muss die Betonung nicht nur auf "Technologie", sondern auch auf "Kommunikation" liegen. Ein virtuelles Lernangebot wird letztlich weniger geprägt von der Person, die im Hintergrund die notwendige Programmierung vornimmt, als von der Person, die die Inhalte erstellt, das Design entwirft, die Kommunikationsszenarien entwickelt und sich fachkundig an den Lehr-Lern-Diskursen beteiligt. Der soziale und wirtschaftliche Einfluss leitet sich hier also nicht nur aus rein informatischen Fertigkeiten ab. Aus Nutzungsperspektive gute Ideen zu haben und sich für deren Umsetzung zu engagieren, ist also auch ein Weg, einflussreich zu sein, ohne alles selbst zu machen. Gute Programmierung ist gutes Handwerk, aber es besteht ein Grund, sich einschüchtern zu lassen, bloss weil man selbst diese Aufgaben delegiert.

 


Kontakt

WWW: http://www.nicoladoering.net/

Email: Nicola.Doering@urz.uni-heidelberg.de

 

Ausgewählte Publikationen

Döring, N. (1999). Sozialpsychologie des Internet. Göttingen: Hogrefe. Buch-Homepage: http://www.nicoladoering.net/Hogrefe/

Döring, N. (2000). Geschlechterkonstruktionen und Netzkommunikation. In C. Thimm (Hrsg.), Soziales im Netz. Sprache, Beziehungen und Kommunikationskulturen im Netz (S. 182-207). Opladen: Westdeutscher Verlag.

Döring, N. (2000). Lernen und Lehren im Internet. In B. Batinic (Hrsg.), Internet für Psychologen (2., überarbeitete und erweiterte Auflage) (16., S. 443-478) . Göttingen: Hogrefe.

Döring, N. (1998). Sexuelle Hilfe im Internet. In L. Janssen (Hrsg.), Auf der virtuellen Couch. Selbsthilfe, Beratung und Therapie im Internet (S. 129-157). Bonn: Psychiatrie-Verlag. Erweiterte und aktualisierte Online-Version des Beitrages: http://www.nicoladoering.net/nd_shii.htm

 


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